De>En

Wälsungenblut

D | 1964/65 | Farbe | 85 Min.

Bilder | Trailer
  • 1 / 16

Credits

Regie:
Rolf Thiele
Drehbuch:
Erika Mann, Franz Seitz
Kamera:
Wolf Wirth
Schnitt:
Ingeborg Taschner
Musik:
Rolf A.Wilhelm
Darsteller:
Michael Maien, Elena Nathanail, Gerd Baltus, Rudolf Forster, Margot Hielscher, Ingeborg Hallstein
Produktion:
Franz Seitz Filmproduktion
Produzent:
Franz Seitz
Auszeichn.:
Prädikat: Besonders wertvoll, Filmband in Gold: Bau und Ausstattung Deutscher Filmpreis 27.06.1965; Filmband in Gold: Beste männliche Nebenrolle Deutscher Filmpreis 27.06.1965; Filmband in Gold: Bester Nachwuchsschauspieler Deutscher Filmpreis 27.06.1965
FSK:
ab 18 J.

Inhalt

1911. Haupt- und Residenzstadt München. Ein Offizierscasino. Der junge Graf Arnstatt, Oberleutnant der Leichten Reiter, beim Kartenspiel. Vingt en un. Er verliert. Der Partner, ein Herr Beckerath, durch Protektion beim Regiment, akzeptiert einen Vorschlag für die nächste Runde: Gesamter Einsatz zurück – oder Einführung in die gräfliche Familie. Der Parvenü obsiegt.

Teestunde im Stadtpalais des Älteren von Arnstatt. Toute la familie; auch die Zwillinge Siegmund und Sieglind, von makabrer Ähnlichkeit und wie immer Hand in Hand, da sie einander zugeneigt sind. Beckerath als Opfer des Geschwisterpaares, ihres Bildungsdünkels, ihres Spotts. Der gräfliche Kamerad meint, man hätte etwas zu unternehmen, um nicht alles Terrain zu verlieren. Der Gast, in der Verwirrung des Augenblicks, hält um Sieglindes Hand  an. Quittung: unbändige Heiterkeit. Bevor sie solchem zustimme, meint die Erwählte, würde Beckerath eher nackt durch die Stadt reiten.

Die Sache wird als Kavalleriescherz aufgegriffen, Sieglind beim Wort genommen. Alsbald lässt sich der Brautwerber auf Anraten eine Chevaux-legers-Uniform auf den bloßen Leib malen und begibt sich dergestalt getarnt, hoch zu Ross und unangefochten vom Siegestor zur Feldherrnhalle. Parole d’honneur. Eine Hochzeit steht bevor. Die drohende Trennung befeuert die Geschwisterliebe. Man besucht – gleichsam als Abschiedsvorstellung – die Oper. Walküre. Parallelogramm.